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Schlagwort-Archiv Social Media

Telemarkting

Anrufen bringt ja nichts

Ich hatte heute ein Gespräch mit einem “Kollegen”. Ein eingefleischter Vertriebler (ist kein Schimpfwort ;-)), der seine Produkte durch Tür zu Tür gehen verkauft. Er stellt auch auf Messen aus. Der hat mir heute gesagt, dass einen potentiellen Kunden anzurufen eh nichts bringt.

Gut da bin ich ganz anderer Meinung. Man bekommt mit dem Kunden Kontakt über die sozialen Medien oder Messebesuche. Ja und irgendwann möchte man doch erfahren, ob er wirklich als potentieller Kunde in Frage kommt. Zumindest will ich das wissen. Und spätestens dann muss ich den Kunden anrufen! Ich bin nicht so der Freund von – da fahre ich schnell beim Interessenten vorbei. Dieses Vorbeifahren kann auch schnell mal umsonst sein. Hier die Gründe dafür:

  • der Interessent ist gar nicht anwesend
  • der Interessent hat keine Zeit
  • der Interessent braucht das Produkt, das ich anbiete gar nicht
  • momentan ist kein Budget da für das Produkt
  • etc.

Ja und dann haben wir einiges an Zeit geopfert, und sind nicht viel gescheiter als vorher.

Wie hätte mir aber ein Anruf beim Interessenten geholfen?

  • ich hätte gewusst, ob der Interessent anwesend ist
  • ich hätte gewusst, ob er Zeit für ein Gespräch hat
  • mir wäre klar gewesen, ob er mein Produkt braucht oder nicht
  • ich hätte über budgetäre Möglichkeiten bescheid gewusst
  • etc.

Diesen Listen kann ich noch einiges hinzufügen. Aber ich denke, ich konnte auch so veranschaulichen, warum anrufen doch etwas bringt!

Mein Tipp: Gute Informationen über einen Interessenten bekommt man am besten telefonisch. Einfach mal zum Hörer greifen!

Eure Andrea Waldl

 

 

Nein sagen

Man muss auch mal NEIN sagen können

Gerne beginne ich meine Beiträge mit dem Satz: wir alle brauchen Kunden.

Das ist schon richtig und noch dazu mein Spezialgebiet!

Leider macht uns nicht jeder Kunde glücklich. Mich machen jene Kunden am glücklichsten, die pünktlich die Rechnung bezahlen. Gut ein Glücksfaktor, das allein ist es aber nicht. Ganz viele Faktoren spielen für mich eine Rolle, damit ich mit einem Kunden zufrieden bin. Ja richtig gelesen! Nicht nur der Kunde muss oder soll mit mir zufrieden sein, sondern auch ich muss oder soll mit dem Kunden zufrieden sein!

Welche Faktoren spielen für mich eine Rolle:

  • Das Projekt ist interessant: ich kann gute Konzepte erstellen, lerne vielleicht sogar Neues, kann viel recherchieren (das tue ich am liebsten)
  • Der Kunde braucht meine Kernkompetenz: der braucht nicht irgendein kleines Nebenangebot, sondern wirklich das, was ich am besten kann.
  • Ich kann dem Kunden mit meiner Kernkompetenz wirklich helfen!
  • Der Kunde weiß was er will und wie er meine Dienstleistung umsetzt
  • Ich bekomme ausreichend Unterstützung, sei es für Social Media oder Kaltakquise
  • Ich bekomme regelmäßig Feedback: da ist es egal ob positiv oder negativ, damit kann man arbeiten
  • Und wie schon oben erwähnt, der Kunde zahlt pünktlich seine Rechnung.

Nicht immer erfüllt jeder Kunde alle Faktoren, aber mit 80% davon kann ich umgehen. Wenn es aber an Feedback oder Unterstützung aus dem Bereich des Kunden mangelt, wird es für alle von uns sehr, sehr mühsam. Ich persönlich werde dann mit dem Projekt unzufrieden und unmotiviert. Das spielt natürlich unbewusst in meine Arbeit mit hinein. Es gibt Kunden, die sind total teilnahmslos. Damit kann ich nur schwer umgehen.

Ich trenne mich von solchen Kunden. Die Arbeit wird so demotivierend, dass ich mich kaum noch überwinden kann, überhaupt den Auftrag zu bearbeiten.

Wir alle sind gut in der Dienstleistung die wir anbieten. Das sollte vom Kunden geschätzt werden. Wir haben ein Recht auf diese Wertschätzung und nicht nur auf eine bezahlte Rechnung. Ich tu mir selbst was Gutes, wenn ich den einen oder anderen Kunden bewusst ablehne.

Das macht mich in meiner Dienstleistung selbstbewusst. Meine Arbeit mache ich gut und ich möchte auch, dass das geschätzt wird.

Mit einem NEIN gebe ich mir die Wertschätzung für meine Arbeit!

Alles Gute für Eure Entscheidung

Eure Andrea Waldl

In der Krise Sichtbarkeit erzeugen

Welche Möglichkeiten habe ich jetzt, die Sichtbarkeit meines Angebotes zu erhöhen. Mitten in der größten Krise seit dem 2. Weltkrieg kämpfen die meisten Kleinunternehmen und EPUs ums Überleben.

In den Sozialen Medien ist jetzt enorm viel los. Einerseits gibt es unzählige politische Meldungen, aber auch viele, die sich mit Geschichten ihrer momentan sehr angespannten Situation zu Wort melden. Ich liebe die positiven Posts trotzdem am meisten, Naturbilder und bei mir speziell Pferdebilder zaubern mir beim Durchscrollen ein Lächeln ins Gesicht.

Wie aber werde ich mit meinem Angebot besser sichtbar?

Tipp 1 – eine Facebook-Seite erstellen

Jeder, der ein Facebook-Profil hat, kann eine Facebook – Seite erstellen. Facebook Seiten bieten enorm viele Möglichkeiten, sein Produkt, seine Dienstleistung vorzustellen. Sie haben die Möglichkeit, Ihrem potentiellen Kunden, Ihr Angebot nahe zu bringen. Wenn Sie sich selbst nicht gerne auf Facebook bewegen, macht das gar nichts. Es gibt genug Dienstleister, die Facebook Seiten erstellen und diese auch effizient betreuen.

Tipp 2 – auf die Zielgruppe achten

Hat man sein Unternehmensprofil angelegt, ist es vor allem wichtig, auf die Kommunikation in der bevorzugten Zielgruppe zu achten. Welche Probleme werden von potentiellen Kunden immer wieder angesprochen? Da kann man reagieren, eventuell sogar Lösungsvorschläge machen und sich so als Experte positionieren. Vielleicht hilft auch ein physisches Produkt, das ich anbiete, weiter. Durch kommentieren in einer zielgruppenspezifischen Community erreiche ich Zugriffe und Likes für meine Seite.

Vielleicht ein ganz neues Produkt anbieten, da sich auch meine Zielgruppe verändert hat. Oder Sie bemerken, dass gerade in Zeiten wie diesen, Ihre Zielgruppe etwas anderes benötigt. Stellen Sie sich darauf ein.

Tipp 2 – Nutzen für den Fan erzeugen

Gerade auf Facebook wird der Nutzer von vielen Informationen überhäuft. Deswegen ist es wichtig, dass ich meinem Leser etwas Besonderes biete. Was braucht der Leser mehr als Nutzen? Stelle ich meinem Leser Lösungsvorschläge für sein Problem zur Verfügung, und das auch noch gratis, dann wird er meine Seite gerne auch weiterhin besuchen. Wenn der Fan keinen Nutzen im Besuch meiner Seite sieht, sich nichts herausholen kann, dann wird er meine Seite auch nicht besuchen und auch nicht dauerhaft liken.

Tipp 3 – Call-to-Action in den ersten 100 Zeichen

Nicht jeder nutzt Facebook am PC. Sehr viele Menschen verwenden Facebook auf Mobilgeräten. Dort wird der Text sehr rasch abgeschnitten. Nur sehr wenige klicken dabei auf “weiterlesen”. Deswegen muss die entscheidende Botschaft in den ersten 100 Zeichen liegen. Wenn zum Beispiel die Botschaft “hier kostenlos anmelden” weiter hinten versteckt ist, wird der link viel seltener angeklickt.

Für die Neukundenakquise ist eine Facebook-Seite sehr wichtig. Allerdings ist die effiziente Betreuung einer Seite kein nine-to-five Job. Es empfiehlt sich, regelmäßig online zu sein, um so zeitnah wie möglich auf Kommentare zu reagieren oder Nachrichten zu beantworten. Die Betreuung einer Facebook-Seite erfordert viel Zeit. Man muss sich in der Community der Zielgruppe bewegen, herausfinden, wo deren Bedürfnisse sind. Das alles biete ich bei einer Seiten-Betreuung an, um so viel Traffic wie möglich zu generieren.

Ich freue mich auf ihre Fragen und Anregungen. Wenn Sie Beratung für die Erstellung einer Facebook Seite braucht, melden Sie sich bitte!

Aber das Allerwichtigste ist jetzt – nicht den Mut verlieren!

Ihre

Andrea Waldl

www.andreawaldl.com

 

 

 

Survival of the fittest

Passen wir uns an!

Charles Darwin (1809 – 1888) hat diesen Ausdruck geprägt.  Sehr lange war wurde die deutsche Übersetzung durch den Begriff Fitness geprägt. Landläufig waren viele der Meinung – der fitteste, gesündeste Mensch (oder Tier) überlebt.

Was meinte Charles Darwin aber wirklich? Die richtige Übersetzung ist: Überleben des Anpassungsfähigsten!

In dieser noch nie dagewesenen Krise, die uns gerade alle beschäftigt, ist diese Aussage in meinen Augen ganz besonders. Unzählige Unternehmen sind extrem von der Corona Krise betroffen. Viele von uns wissen nicht, ob sie in Zukunft Einkommen lukrieren können. Und viele von uns wissen nicht, ob das Angebot, das wir jetzt haben, auch nach der Krise noch nachgefragt ist.

Überleben des Anpassungsfähigsten

Viele von uns haben jetzt viel Zeit. Dann beginnen wir mal uns anzupassen, und zu überleben. Fragen wir uns, wie wir unser Angebot krisensicher gestalten können. Ich beobachte gerade zwei Bewegungen bei EPUs und kleinen Unternehmen:

1.) Schockstarre und Agonie

2.) Wie kann ich mein Angebot anpassen

Zunächst einmal sollten wir alle versuchen, online positiv sichtbar zu bleiben. Alle die jetzt einen Online-Shop haben – bitte jetzt auf Facebook und Instagram teilen, teilen, teilen. Jetzt sind so viele Menschen in diesen Medien online wie noch nie. Für diejenigen, die keinen Online-Shop haben, aber Produkte, die man online verkaufen kann – erstellt bitte einen Online-Shop oder lasst euch einen erstellen. Empfehlungen, wer Euch dabei helfen kann, findet Ihr im Post Teilnehmerliste UTW 2019, dort sind viele interessante Unternehmen aufgelistet, die Euch jetzt bei Eurem Online-Angebot helfen können.

Wenn Ihr auf den Online Plattformen noch keinen Auftritt habt – lasst Euch jetzt einen erstellen! Bleibt sichtbar, zieht nicht den Kopf ein!

Die anpassungsfähigsten unter uns werden betrieblich überleben und nach der Krise voll durchstarten.

Werdet kreativ!

Ich wünsche Euch alles Gute, bleibt gesund!

Ich berate gerne über Skype oder Telefon, welche Möglichkeiten es jetzt für Euch gibt: 0664 5358425

Eure Andrea Waldl

www.andreawaldl.com

 

Unternehmertreffpunkt

20. Mai 2019 um 20.00 Uhr

Liebe Leute,
es ist wieder so weit. Der neue Termin für unser Unternehmertreffen in Willendorf steht.

Beim ersten Termin waren 15 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region dabei. Und genau das, was ich mir von dem Treffen erwartet habe, ist passiert. Was aber habe ich mir erwartet? Wir haben uns gegenseitig kennen gelernt. Viele neue Angebote wurden präsentiert. Ehrlich gesagt, hätte ich diese Angebote online nicht so leicht gefunden. Und was mich besonders freut – wir haben uns vernetzt. Noch bevor die Vorstellungsrunde beendet war, hat die Vernetzung schon begonnen. Und genau so soll es sein.

Wir präsentieren unser Angebot und treffen uns mit Menschen, deren Angebot wir auch kennenlernen. Und ihr könnt mir glauben, es gibt so viel Neues zu entdecken.

Ein Unternehmer, den ich eingeladen habe, hat mir abgesagt und das aus folgendem Grund: Ich habe genug Kunden, ich brauche keine neuen. Meiner Ansicht nach, hat er den Sinn hinter gutem Netzwerken nicht verstanden. Bei einem Netzwerktreffen treffe ich nicht nur potentielle Kunden von mir. Ganz im Gegenteil! Ich treffe Menschen, deren Angebot ich näher kennenlerne.

Jeder von uns wird oft gefragt, kennst du wen, der dieses oder jenes macht. Nicht immer haben wir eine Antwort. Aber jetzt habe ich zig Menschen mit ihren Angeboten kennengelernt und kann mit ruhigem Gewissen sagen: ja ich kenne wen, der das macht.

Und es geht beim Netzwerken auch darum, andere weiterzuempfehlen. Es geht auch um den Austausch. Zum Beispiel: ich habe mit dieser Werbung neue Kunden gewonnen, versuch du das doch auch mal.

Besonders wichtig ist mir GEBEN. Ich versuche Informationen weiterzugeben, die für alle interessant sein können. Ich versuche auch Empfehlungen weiter zu geben, ohne dass ich direkt eine Empfehlung bekomme. Nur wenn man gibt wird man auch bekommen.

In diesem Sinne freue ich mich auf 20. Mai beim Unternehmertreffpunkt in Willendorf

Eure
Andrea Waldl
bleib mutig

Wie finde ich Kunden

Egal wie groß Ihr Unternehmen ist, Kunden braucht jeder! Um neue Kunden zu gewinnen müssen Sie ein paar Voraussetzungen erfüllen.

1.) Genaue Positionierung

Definieren Sie ein Lieblingsproblem (das Sie am liebsten für Ihren Kunden lösen möchten) und filtern Sie, wer Ihrer potentiellen Kunden dieses Problem hat. Das ist Ihre Zielgruppe.

Nehmen Sie nicht den Bauchladen – ich kann noch das und das, sondern konzentrieren Sie sich auf ein Kernthema. Das heißt eine Lösung für ein Problem.

2.) Bauen Sie sich eine Followerschaft auf

Sprechen Sie in den sozialen Medien genau über dieses eine Problem und wie sehr eine Zusammenarbeit mit Ihnen, Ihrem neuen Kunden Nutzen stiftet. Lassen Sie sich von Ihren Fans finden, mit genau dem einen Lösungsansatz. Zeigen Sie sich! Die Kunden wollen sehen, wer Sie sind und wie Sie arbeiten.

3.) Lernen Sie Ihre Kunden kennen

Wenn Sie über eine Community verfügen, lernen Sie deren Bedürfnisse kennen. Betreiben Sie Marktforschung. Stellen Sie Ihrer Community Fragen zu ihren Produkten, zu ihren Problemen. Gehen Sie auf Tuchfühlung.

4.) Angebot

Machen Sie ein maßgeschneidertes Angebot. Gehen Sie nicht mit der Gießkanne über alle Interessenten hinweg. Nennen Sie Beispiele: Mehr Kunden für Tupperware-BeraterInnen.

5.) Automatisierung

Handeln Sie regelmäßig. Nur dann entkoppeln Sie Zeit und Geld von Ihrer eigenen Kundenakquise und bekommen regelmäßig neue Kunden. Automatisieren Sie Blogbeiträge, Affiliates und Social Media Beiträge.

Mehr Tipps zur Kundenakquise – hier

Jetzt wünsche ich noch gutes Gelingen!

Ihre Andrea Waldl